
AUTOBAHNTAFEL am Eingang von Tirol Kufstein Nord Austria Aufstellung 15.08.2009
"GRÜSS GÖTTIN" steht in pinkfarben umrahmten Lettern auf schwarzem
Untergrund an der Autobahn bei Kufstein Nord, und heißt die Einfahrenden
mal anders willkommen. Sprache prägt unsere Sichtweise der Welt und
spiegelt die Gesellschaft wieder. Dass sie stark durch männliche Formen
dominiert wird, ist kein Geheimnis. Die Worte "GRÜSS GÖTTIN" öffnen den
Horizont für den häufig fehlenden zweiten Teil der stets männlich
konnotierten Gottheit.
Die zweite Hälfte Das männlich dominierte Gedenkjahr möchte die Künstlerin Ursula Beiler um den weiblichen Aspekt bereichern, was auch zum Nachdenken anregen soll. Weshalb nicht mal die Göttin in jedem Menschen grüßen? Gerade auch in Tirol gibt es genügend Hinweise auf die zweite, also die weibliche Hälfte der Gottheit, sei es als heilige Mutter, als Jungfrau, Heilige oder die Natur an sich. "Das Heil des Landes und das Heilige selbst waren menschheitsgeschichtlich betrachtet immer auch Sache der Frauen", meint Beiler im Hinblick auf das vielzitierte "Heilige Land" Tirol, das man stets in starker Männerhand wähnt.
Dorf der Göttin Die Künstlerin verweist auf Deutungen, nach denen das Wort "Tirol" aus dem Arabisch-Semitischen stammen und zur Rätezeit "Tiralt Ali", übersetzt "Dorf der Göttin", genannt worden sei. Auch der Tiroler Volkskundler Hans Haid liefert in seinem Buch "Aufbruch in die Einsamkeit" Hinweise dazu. Eine schöne Ableitung, die leider noch wissenschaftlicher Beweise entbehrt, dennoch Anlass zur Diskussion bieten soll.
"Kunst im öffentlichen Raum" Die Tafel der Künstlerin ist das erste von fünf Projekten, das im Rahmen der Landes-Aktion "Kunst im öffentlichen Raum" dieses Jahr realisiert wurden. Wesentlich dafür war auch die Zustimmung der ASFINAG, damit das Werk an der Autobahn angebracht werden konnte. Das Land Tirol initiierte 2008 die Aktion zum zweiten Mal. Aus den 52 Projektvorschlägen wählte eine Fachjury die fünf Besten aus, die dieses und kommendes Jahr realisiert werden. Weiters ausgewählt wurden Werke von Klaus Auderer, casati −hub for architecture and research, Sabine Groschup und Nabila Irshaid. Die Kunst wird für fünf Jahre im öffentlichen Raum zu sehen sein. Autorin: Julia Brugger
Die zweite Hälfte Das männlich dominierte Gedenkjahr möchte die Künstlerin Ursula Beiler um den weiblichen Aspekt bereichern, was auch zum Nachdenken anregen soll. Weshalb nicht mal die Göttin in jedem Menschen grüßen? Gerade auch in Tirol gibt es genügend Hinweise auf die zweite, also die weibliche Hälfte der Gottheit, sei es als heilige Mutter, als Jungfrau, Heilige oder die Natur an sich. "Das Heil des Landes und das Heilige selbst waren menschheitsgeschichtlich betrachtet immer auch Sache der Frauen", meint Beiler im Hinblick auf das vielzitierte "Heilige Land" Tirol, das man stets in starker Männerhand wähnt.
Dorf der Göttin Die Künstlerin verweist auf Deutungen, nach denen das Wort "Tirol" aus dem Arabisch-Semitischen stammen und zur Rätezeit "Tiralt Ali", übersetzt "Dorf der Göttin", genannt worden sei. Auch der Tiroler Volkskundler Hans Haid liefert in seinem Buch "Aufbruch in die Einsamkeit" Hinweise dazu. Eine schöne Ableitung, die leider noch wissenschaftlicher Beweise entbehrt, dennoch Anlass zur Diskussion bieten soll.
"Kunst im öffentlichen Raum" Die Tafel der Künstlerin ist das erste von fünf Projekten, das im Rahmen der Landes-Aktion "Kunst im öffentlichen Raum" dieses Jahr realisiert wurden. Wesentlich dafür war auch die Zustimmung der ASFINAG, damit das Werk an der Autobahn angebracht werden konnte. Das Land Tirol initiierte 2008 die Aktion zum zweiten Mal. Aus den 52 Projektvorschlägen wählte eine Fachjury die fünf Besten aus, die dieses und kommendes Jahr realisiert werden. Weiters ausgewählt wurden Werke von Klaus Auderer, casati −hub for architecture and research, Sabine Groschup und Nabila Irshaid. Die Kunst wird für fünf Jahre im öffentlichen Raum zu sehen sein. Autorin: Julia Brugger

MATRIX 2002 LIKUS Lech AustriaSCHALENBANK 2000 LIKUS Lech Austria

REISFELD 2003 Galerie PICI Seoul Korea

JAPANESE GARDEN 2002 Mishima Japan
Zeder h = 3 m

WELLENLÄNGE 2002 Karrösten Austria

LOTUS 2001 Teachong-Lake Korea

RAGNAROEK 2005 Tromsoe Norwegen

ASTRALIA 2004 Bundanon Australien

YPSILON Branding 2006 Pfitscherjoch Italien

X LICHT Branding 2007 Halltal Austria
Die Bildhauerin Urbeil ist eine moderne Nomadin. Wenn ihr das Atelier in Silz zu eng wird, zieht sie in die verschiedenen Landschaften dieser Erde, und nützt die Außenateliers der Natur. Mächtige Skulpturen, Installationen und vergängliche Interventionen fügen sich in die vielfältigen europäischen Natur- und Kulturräume. Auch in Korea, Japan und Australien überraschen ihre Werke.
Von der Welt inspiriert, lernte die Tiroler Künstlerin auch die Performancekunst kennen und schätzen. Ursula Beiler entwickelte mit dem Element Feuer eine neue Kunstform: Feuermalerei und Brandings überdauern die Performance noch eine Zeit lang auf der Leinwand und als Landart im Gras oder Asphalt.
Von der Welt inspiriert, lernte die Tiroler Künstlerin auch die Performancekunst kennen und schätzen. Ursula Beiler entwickelte mit dem Element Feuer eine neue Kunstform: Feuermalerei und Brandings überdauern die Performance noch eine Zeit lang auf der Leinwand und als Landart im Gras oder Asphalt.

X LICHT Branding 2007 Halltal Austria
BIOGRAPHIE Ursula Beiler urbeil@gmx.at www.urbeil.at |
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| 1959 | geboren in Inzing, lebt und arbeitet in Silz/Tirol |
| 1974 - 1976 | Bildhauerei HTL Innsbruck bei Prof. Hafner |
| 1987 - 1992 | Studium der Philosophie an der Universität Innsbruck |
| 1990 |
Aufnahme in die Tiroler Künstlerschaft |
| 1993 - 2000 |
Mitglied der Alpenweiber (Verein zur Erforschung und Förderung frauengemässer Lebensbedingungen) |
| 2000 - 2008 |
Teilnahme an internationalen Symposien der Land Art und Naturkunst (Skulptur, Performance, dabei Feuermalerei und Branding) |
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| 2009 | Sommer- und Wintertollwood München Deutschland Skulpturenradweg Steinbergrunde St. Martin bei Lofer Austria |
| 2008 | Osterfestival Tirol Lichterlabyrinth Salzlager Hall Austria Kunst im Gang Urbeil Branding Theologie Innsbruck Austria ![]() |
| 2007 | Eisarchitektur beim Riesen Kristallwelten Wattens Austria Zurück zur Skulptur Ausstellung in der kaiserlichen Hofburg zu Innsbruck Austria |
| 2005 | Surtr Firefestival Tromsoe Norwegen Firefestival Ischgl Austria |
| 2004 | Firefestival Ischgl Austria |
| 2003 | Shooting Star Austria Artist Exhibition Galerie PICI Seoul Korea |
| 2002 | Freistil Kunstpavillon Innsbruck Austria |
| 2001 | Art Centre exhibition hall Cheong-ju City Korea Bozner Gärten Bozen Italien 4 Dimensional Hofgarten Environment Innsbruck Austria |
| 1999 | Galerie Freihausgasse Villach Austria Galerie Elefant Landeck Austria Galerie Theodor von Hörmann Imst Austria |
| 1998 | Katalogpräsentation Ursula Beiler Skulptur 1987-1997 Universität Innsbruck Austria |
| 1997 | Euregio Skulpturenpark Immenstadt Deutschland |
| 1995 | Elefant Hall Austria |
| 1994 | S.O.F.A. Kunstfestival Nyborg Dänemark |
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| 2009 | Eis, Art meets Ice Helsinki Finnland Blue Ice Art, Pello Rovaniemi Lappland Kunst in der Natur am Wachtberg Austria |
| 2008 | HolzArt Kronach Deutschland |
| 2007 | Holz Berlin Deutschland Stein Palagna Litauen |
| 2006 | Holz Odemira Portugal |
| 2005 | 15. Festival International de Sculpture Camille Claudel La Bresse Frankreich Betonsymposium Walchsee Austria |
| 2004 | Artist in Residence Bundanon NSW Australien |
| 2003 | Sharing experiences Iron-fire-glass meet Hälleforsnäs Schweden Stein Oberkirchen Deutschland |
| 2002 | Artist in Residence-Planing 3 Mishima Japan Land Art Preußisch Oldendorf Deutschland LIKUSn Kunstfluss dBerg Lechtal Austria |
| 2001 | International Environment Art Symposium Nine Dragon Heads Korea |
| 2000 | LIKUS Kunstfluss Natura 2000 Lechtal Austria Stein Londorf Deutschland |
| 1999 | Stein Krastal Kehre 14 Großglockner Austria |
| 1996 | Metall Höhenbrandalm Kelchsau Austria |
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| 2008 | Kunst im öffentlichen Raum Autobahnprojekt "Grüss Göttin" |
| 2002 | Kunst am Bau Brunnenwettbewerb Seniorenheim Wörgl 1. Preis |
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| 2010 | Das Labyrinth, der Weg zur Mitte 3SAT |
| 2008 | Feuerfestival Trans Yapid Istanbul Türkei |
| 2007 | Feuertheater "Himmel und Hölle" Ischgl |
| 2006 | Firepainting Performing Arts Center Kuala Lumpur Malaysia Feuerperformance beim Riesen Kristallwelten Wattens Austria Night of the Jumps Stadthalle Wien Austria |
| 2004 | Feuerperformance Tollwood München Deutschland |
| 2003 | Sternenfeuernacht Sölden Austria |
| 2002 | Aizu Art Collage Performance Festival Japan |
| 2001 | Kettensäge und Feuer Tollwood München Deutschland Sonnenlauf Bozner Gärten Italien |
| 1997 | Göttinnen-Kreis-Sägen Friedenszentrum Burg Schlaining Austria |
© Ursula Beiler
Marbergerstraße 56
6424 Silz
Austria
Mobile +43 660 7658877
urbeil@gmx.at
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Feuerkunst
Claudia Beiler
Gebhard Schatz
Ype Limburg
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